Mathias Bartoszewski
   

PROJEKTE 2026

AFTER THE GODDESS
Projekt
After the Goddess ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an der Schnittstelle von Malerei, Installation, Video, Klang und Performance.
Ausgangspunkt sind weibliche Figuren der Mythologie, Religion, Literatur und Geschichte – von den frühen Göttinnen bis zu Frauen der Gegenwart. Ihre Stimmen, Bilder und Erzählungen bilden ein kulturelles Archiv, das bis heute unser Verständnis von Körper, Geschlecht, Macht und Spiritualität prägt.
Das Projekt fragt nicht nach historischen Wahrheiten, sondern nach den Bildern, die Gesellschaften von Weiblichkeit geschaffen, verändert und weitergegeben haben. Welche Vorstellungen haben überdauert? Welche wurden verdrängt? Welche wirken bis heute fort?
Jede Figur entsteht in einem mehrstufigen künstlerischen Prozess: Historische Texte und Mythen werden recherchiert, in Fotografien, Malerei und Video übersetzt und anschließend durch Übermalung, Projektion und digitale Transformation wieder aufgelöst. Dabei verschiebt sich der Blick von der erzählerischen Darstellung hin zu einer offenen, intuitiven Bildsprache.
Aus den einzelnen Arbeiten entsteht eine begehbare Rauminstallation, in der Malerei, Videoprojektionen, Klang, Live-Musik und Performance miteinander verschmelzen. Die Besucher bewegen sich durch verschiedene Zeitschichten, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart überlagern.
After the Goddess versteht sich als fortlaufender Arbeitsprozess. Ausstellung, Website, Film und Publikation dokumentieren nicht nur Ergebnisse, sondern machen den Weg der künstlerischen Forschung sichtbar.
Arbeitsweise
Jede Arbeit beginnt mit einer historischen oder mythologischen Figur.
Texte, Gedichte und Überlieferungen bilden den Ausgangspunkt. Sie werden nicht illustriert, sondern als Material verstanden, das in einen Dialog mit heutigen Körpern und Erfahrungen tritt.
Aus diesem Dialog entstehen Fotografien, Malereien und Videos. Im nächsten Schritt werden diese Arbeiten erneut verändert: Sie werden übermalt, überlagert oder digital fragmentiert. Sichtbares verschwindet, anderes tritt hervor. Erinnerung wird zur Schichtung.
Die Übermalung ist dabei kein Abschluss, sondern der entscheidende künstlerische Schritt. Sie markiert den Übergang vom analytischen Arbeiten zur intuitiven Verdichtung. Jede neue Schicht verändert die Bedeutung der vorherigen, ohne sie vollständig auszulöschen.
So entsteht kein abgeschlossenes Bild, sondern ein offenes Geflecht aus Text, Körper, Material und Erinnerung.


MALEREI

  • GRENZEN DER MACHT
  • UNTERWERFUNG
  • STIGMA
  • OPFER
  • DEMETER
  • LILITH

INSTALLATION

  • Bauprobe 1
  • Entwurf
  • Bauprobe
  • Bauprobe
  • Bauprobe
  • Entwurf
  • Entwurf
  • Entwurf

GRAFIK

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VIDEO


Projekte 2018

pata divano über unsere Vergänglichkeit


Das Projekt über unser Verhältnis zur Vergänglichkeit, erzählt ein Märchen vom Tod als unseren Begleiter im Leben. Der Tod erscheint in unserer Geschichte dreigestaltig: dreidas Frauenfiguren repräsentieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie begleiten die Hauptfigur bei der Geburt, auf ihrem Lebensweg und am Ende wieder aus dem Leben. Eine bewegliche Installation - durch Fäden mit der Tänzerin verbunden - ist die Bühne. Die Klaviermusik ist an Themen aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ angelehnt. Gesungen werden Motetten von Vivaldi, eine Arie von Händel und eine St Grafik und Malerei wurden zu Videoprojektionen verarbeitet, die Stimmungen von Tages-, Jahreszeiten und Lebensabschnitten erzeugen.


Die Choreografie für die Sängerinnen ist aus der Gebärdensprache abgeleitet, dazu arbeiten wir mit dem Schwerhörigenverein Greifswald zusammen. 


Barbara Buck - Choreografie und Tanz


Elisa Bartoszewski - Klavier und musikalische Leitung

Sara Kühn, Jorma Jesse u. Zora Köppe - Sopran


Mathias Bartoszewski - Bilder, Projektionen, Installation
Doris Hädrich, Daniela Kettner - Alt


Projekte 2024

Waldszenen

Waldszenen Robert Schumann erzählt mit seiner romantischen Komposition „Waldszenen“ einen Traum, eine Seelenreise in den „Wald des Unbewussten“.
 In unserer Erzählung macht sich der Kasper diese Reise. An sich für derbe wie intelligente und hintergründige Spässe bekannt, führt er den Zuhörer und Zuschauer durch eine Traumwelt.. Die Orte die er uns zeigt, entstehen in der Bühneninstallation durch projizierte Collagen. Kasper zeigt aber nicht nur die sichtbaren Bilder. Mit geschlossenen Augen leitet er die Zuhörer zu den inneren Bildern. Die Figur des Kaspers ist uns vertraut aber hier in dieser Welt fremd, so fremd wie unser Verstand im Unterbewusstsein. Zwischen Traum, Meditation und fröhlichem Kasper, Klaviermusik und Bildern wird eine Stunde für das Wohl von Ohr, Auge, Herz und Seele gesorgt. 

Wiederaufnahme - Premiere am 18., weitere Vorstellung 19. Juli  um 19 Uhr Waldszenen von Robert Schumann
Treckerschuppen Steinfurth
Pianistin: Josephine Mücksch
Puppenspielerin: Elisa Bartoszewski 
Bühnenbild:: Mathias Bartoszewski

Kirche der Sinne Musik, Bilder und Lyrik der Romanti

Orgel - Elisa Bartoszewski     Texte gelesen von Selina Böhm

2013 GABEN 

Premiere war in Hamburg auf dem ev. Kirchentag 2013.

AUSSTELLUNGEN

2017 - "Dilemma" Gemeinschaftsausstellung mit Cornelia es Said, Sonia Orfila, Maria Iciak,Gerald Dunzik im Treckerschuppen - Fotografiert von Adrian Wittmann

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2022 "GRENZEN" Ausstellung im RMCC in Wiesbaden - fotografiert von Karyna Derr

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2022 BALANCE Tanzperformance

2023 - GRENZEN in der Kirche Ranzin 2023

 
 
 
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